Unzufrieden, unfokussiert und unsportlich! 


Dr. med. Golo Röhrken - Story 

 

Aufgewachsen bin ich im wunderschönen Leichlingen im Bergischen Land. Ich bin und war ein Träumer. Mit 15 konnte ich meine Ideen und Träume jedoch nicht mehr in geregelte Bahnen lenken. Ich war unkonzentriert, hatte ein schlechtes Selbstbewusstsein, entfloh in virtuelle Welten, wurde Computer Spiel süchtig, erzählte Lügen Geschichten und Sport war ein absolutes Fremdwort für mich. Meine Klausuren wurden mir häufig ausgeteilt mit "last, but not least". Meine Eltern waren besorgt um meine Zukunft. Hauptsache das Abi schaffen war einer ihrer häufigen Gedanken in Bezug auf meine schulische Laufbahn. 

Mit 17 habe ich dann mit meinen Nachbarn das radfahren und schwimmen begonnen und wurde schnell leistungsfähiger. Ich fing an mich mit Trainingslehre und Gesundheit zu beschäftigen. Ich las jedes Buch zu dem Thema, was meine Hände passierte und wurde stetig besser.
Mein Fokus wurde schärfer. Ich konnte mich konzentrieren und wurde meine Noten in der Schule wurden besser. Andere machten Party, ich ging Abends früh zu Bett, um möglichst gut am nächsten Tag trainieren zu können. Mit 17 startete ich mit Radrennen in der Hobby-Klasse MTB und beschäftigte mich immer exzessiver mit dem Thema Körper und Leistungsfähigkeit. 

Aus der Intention heraus mehr über Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu erfahren formulierte ich das ambitionierte Ziel Medizin zu studieren. Es gab nur ein Problem: Mein NC war leider über eine Note (1.0) davon entfernt auch nur daran zu denken Medizin zu studieren.  

Mit 20 machte ich mein Abi als einer der 10 besten unserer Stufe und erreichte fast mein gestecktes NC Ziel. Zudem absolvierte ich am Ende des Jahres meinen ersten Langdistanz Triathlon: den Ironman. 
Leider konnte ich jedoch nicht direkt Medizin studieren, da mein NC weiterhin zu "schlecht war".

Frustriert, sauer und traurig zweifelte ich, ob ich einen Platz zum Medizinstudium auch wirklich erlangen werde. Um meinen NC zu verbessern, musste ich diverse Tests absolvieren, um einen der begehrten Plätze zu bekommen. Durch das Training ergab sich eine Struktur in meinem Tag. Routinen wurden etabliert. Ich wurde immer leistungsfähiger, sowohl körperlich, als auch mental. Mein Fokus wurde schärfer: Lernen und Training liefen immer besser. Ich absolvierte mehr und mehr Wettkämpfe und Ironmans und konnte mir nach 2 harter Arbeit den Medizin-Studienplatz Traum erfüllen.


Ohne das systematische Training wäre ich immer noch unfokussiert, ein stetiger Träumer und unzufrieden mit mir und meinem Leben. 

 

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HiT & NoPain, NoGain.
Das war meine Trainings-Devise!


Ich begann super intensiv zu trainieren. Las jede Studie und wendete alles sofort an. Die neuesten HiT Studienergebnisse waren genau richtig, um mich weiter nach vorne zu bringen, dachte ich zumindest.  
Medizin zu studieren war nur der erste Schritt. Ich wollte mehr: Neue Herausforderungen und mehr Leistungsfähigkeit. Neueste Studien und Erkenntnisse für mein Training und das meiner Athleten.
So begann ich immer intensiver in den Triathlon einzusteigen. Mehr Wettkämpfe, mehr Training und intensivere Beschäftigung mit der Materie.
Neben dem Studium begann ich zudem mit dem Coaching der ersten Athleten, um mir mein Studium zu finanzieren und mein Wissen anzuwenden. Ich trainierte in dieser Zeit stets 16 - 20h in der einen Woche, in der nächsten war ich krank, oder super müde und trainierte weniger, dann wieder 16 - 20h.


Mein Training war stets intensiv und hoch-voluminös. Ich habe mich vor der Vorlesung um 6:00 a.m. mit Freunden zum Laufen verabredet, und abends nach den Seminaren noch kurz 3 km im Schwimmbad abgespult. Ich war ehrlich gesagt ziemlich Stolz darauf überall gut zu funktionieren. Leider merkte ich nicht, dass dies der Anfang vom Ende war. 

Ich wurde nämlich nicht besser, sondern stagnierte in meiner Leistungsfähigkeit und wurde immer müder.

Stagnation war und ist keine Option für mich. Meine Lösung damals? Ich habe einfach mein Trainingsvolumen und die Intensität weiter erhöht, getreu dem Motto: Viel Training, hilft viel. Anstatt mehr auf mich zu hören, habe ich einfach in der Mittagspause eine zusätzliche Session eingebaut, ein produktiver Lunch Break. In der Folge war ich dann öfters krank, war müde und fühlte mich eher ausgebrannt als wirklich vital und leistungsfähig. Ich verstand das ganze nicht: Obwohl ich neben dem Studium und Nebenjob des Trainings von Triathleten enorme Umfänge, von bis zu 15 - 20h pro Woche trainierte, kam ich nicht wirklich voran. Ich entwickelte eine bleierne Müdigkeit, die stets vorhanden war. Es störte mich schon, aber ich redete mir ein das sei normal und gehöre zum Training und Erfolg dazu. Alle meine Trainingskollegen trainierten ja auch so. Lief es dann mal wieder nicht so gut im Training oder war ich verletzt, oder krank habe ich den Frust mehr und mehr an meinen Freunden oder meiner Familie herausgelassen.

2015 habe ich mich dann das erste Mal für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2015 in Kona qualifiziert. Das war eher Zufall, als ein wirklich guter Wettkampf. Ich war schon länger auf dem Niveau mich zu qualifizieren, hatte jedoch meistens sehr schlechte Wettkämpfe oder bin mental ausgebrannt. 3,8 km schwimmen im Pazifischen Ozean, 180 km durch die Lavawüste und einen Marathon laufen auf dem heißen Asphalt rund um das kleine Städtchen Kona auf Big Island. Vor dieser gewaltigen Herausforderung hatte ich enormen Respekt, hatte unglaublich viel und intensiv trainiert und fühlte mich .... nicht gut.

KONA 2015 "=!%: Absolutes Desaster

Total motiviert startete ich in das Abenteuer Hawaii. Mit einem guten schwimmen trat ich aus dem Pazifik. Und die ersten 50km auf dem Rad flog ich nur so dahin. Wow, Wahnsinns Gefühl. Ich war unter den besten meiner Agegroup. Doch irgendwie passten die Wattwerte nicht richtig zu meinem Gefühl. Ich fühlte mich so "medium".
Bei der Hälfte der Radstrecke in Hawi war ich schon reichlich müde. Der Rückweg war dann einer der härtesten Momente meiner "Ausdauer Karriere". Ich fühlte mich einfach nur mental ausgelaugt, müde und fertig. Ich konnte nicht mehr wirklich etwas aufnehmen und war traurig so viel Zeit mit so etwas "sinnlosem" wie Triathlon zu vergeuden. An einem der schönsten Orte der Welt, konnte ich die Zeit nicht genießen, und stoppte 5Km vor dem Wechsel zum Laufen. Ich hatte das Gefühl, einfach nicht mehr weitermachen "zu können". 

Frust und keine Lust mehr auf Triathlon! 
Finishen wollte ich aber zumindest und musste 30 km vom Marathon gehen. Total frustriert, unglücklich bin ich über die Ziellinie getrottet und wieder mit meiner Freundin Kimmi wieder nach Hause geflogen. 

Zu Hause angekommen wusste ich nicht mehr was ich machen möchte und habe den Triathlon, mich und mein Umfeld komplett infrage gestellt. Ich war Übertrainiert, hatte ein Burn-Out und war am Ende meiner Kräfte. Das nächste Jahr habe ich keinen Triathlon gemacht und aufgehört systematisch zu trainieren. 

A New Way: "ganzheitlich": Training, Ernährung & Mindset.

Ende 2016 begann ich mit meiner medizinischen Doktorarbeit zu Ausdauertraining bei Multiple Sklerose.

Dies veränderte meine Ansichten zum Training und zu Leistungsfähigkeit radikal. Ich promovierte zu den positiven Effekten von Ausdauertraining auf eine Gehirn bezogene abnormer Ermüdung, man bezeichnet dies als Fatigue. Ich sah wie Patienten sich nicht aus belasten konnten, obwohl sie von ihrem Körper her eigentlich in der Lage sein sollten. Patienten verbesserten sich, wenn sie mit ihrem Körper zusammen arbeiteten und nicht wenn sie zwanghaft ihr Training absolvierten.
Dies hinterfragte meine Denkweise dramatisch. In der Arbeit mit den Patienten habe ich erlebt wie wichtig es ist ganzheitlich zu arbeiten. Man muss stets auch Ernährung und das Mindset berücksichtigen, und nicht nur das Training um sich langfristig wirklich zu verbessern. Trainierst Du nicht ganzheitlich, betrachtest Du immer nur einen Aspekt von Dir und Deinem Körper. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du ausbrennst, Dich verletzt oder Dein Ziel verfehlst, ist drastisch erhöht. 

Ich habe erkannt, dass mein Konzept bis 2015 einfach total falsch war.

Ich hatte immer nur Vollgas gegeben. Dabei mich und meinen Körper aber eher vernachlässigt und wichtige Signale komplett ignoriert. Das Resultat war total ausgebrannt, zu stagnieren und nicht mein wahres Leistungs-Potenzial zu entfalten.

 

2017 bester Amateur Ironman Hamburg in 8:58h. 

Um diese ganzheitliche Methode weiter zu verfeinern habe ich nach der Doktorarbeit und dem abgeschlossenen Medizinstudium als Arzt noch Sportwissenschaften (Exercise Science and Coaching) an der Sporthochschule in Köln studiert und meine Masterarbeit (Studie: siehe hier klicken) zu Trainings Intensität bei Triathleten geschrieben. 

In dieser Zeit habe ich meine Methode komplett neu definiert, habe meine bisherigen Erfahrungen mit der Expertise aus Medizin und Sportwissenschaften kombiniert und meine ganzheitliche Methode entwickelt.

 

Zwift Akademie.

Nach nur einem Jahr Umstellung konnte ich 2017 beim Ironman Hamburg 6. Gesamt und 1. Amateur in 8:57h werden und mich abermals für die WM auf Hawaii qualifizieren. 

2018 wurde ich dann ausgewählt als der erste deutsche Teilnehmer für die Zwift-Akademie, dem begehrtesten Triathlon Amateur Team der Welt. Hier erlebte ich dann mein bisheriges sportliches Highlight: Mein Einteiler riss auf direkt nach dem Schwimmen Ich blieb locker und gelassen, vertraute in mich und meine Performance und erfüllte ich mir einen Lebenstraum, indem ich unter den magische sub9h im Ironman auf Hawaii blieb. 

 ( SCHAU DIR DAS VIDEO, siehe unten). 

 

Was hatte sich verändert von 2015 zu 2017? 

Ich habe weniger, aber effizienter und ganzheitlich mit meinem Körper trainiert. Ich erlebte eine massive Leistungssteigerung. 

Konkret: Ich habe mein Training an meinen Körper angepasst. Habe hier gelernt an meinen individuellen Stärken und Schwächen spezifisch und effizient zu arbeitet. Dabei benutze ich Tools und Werkzeuge aus der Medizin und Sportwissenschaft um mein Training, meine Ernährung und mein Mindset zu stärken.

Vision und Ausblick.

Meine Vision ist es viel beschäftige Sportler dabei zu unterstützen Ihre Leistungsfähigkeit massiv zu steigern, ohne dabei immense Umfänge trainieren zu müssen. Meine Kunden sind dabei überwiegend eingespannte Amateure, die Alltag und Job mit dem Training jonglieren, als auch einige professionelle Athleten. 

“Endlich den perfekten Wettkampf zu erleben", sine Gesundheit zu verbessern um Risikofaktoren zu minimieren, und sich vielleicht auch einmal für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren sind typische Worte mit denen sich Coachees bei mir vorstellen. 

Ich würde mich freuen auch Dir zu helfen. Mache jetzt ein unverbindliches Kennenlerngespräch aus und Ich helfe Dir kostenlos weiter.

 

Dein Dr. med. Golo Röhrken

 
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