Dr. med. Golo Röhrken,
Meine Geschichte. 

 


 

Medizin & Triathlon.

Mit 19 habe ich Triathlon für mich entdeckt und mit 20 meinen ersten Ironman absolviert. Dabei bin ich immer tiefer, man kann schon sagen exzessiv, in die Materie Training und Leistungsmaximierung eingestiegen. Aus dieser Intention heraus, also mehr über mich und meinen Körper zu erfahren, habe ich dann Medizin studiert. Neben dem Studium habe ich stets 15 - 18 Stunden trainiert. Mein Training war stets super intensiv und hoch-voluminös. Ich habe vor der Vorlesung mich um 5:30 a.m. mit Freunden zum Laufen verabredet, und abends nach den Seminaren noch kurz 3 km im Schwimmbad abgespult. Ich war ehrlich gesagt ziemlich Stolz darauf überall gut zu funktionieren. 

Jedoch merkte ich, dass ich stagnierte, meine Leistung sich nicht wirklich verbesserte.  

 

NoPain, NoGain?

Stagnation war und ist keine Option für mich. Meine Lösung damals? Ich habe einfach mein Trainingsvolumen und die Intensität weiter erhöht, getreu dem Motto: Viel Training, hilft viel. Anstatt mehr auf mich zu hören, habe ich einfach mittags in der Mittagspause eine zusätzliche Session eingebaut, ein produktiver Lunch Break. In der Folge war ich dann öfters krank, war müde und fühlte mich eher ausgebrannt als wirklich vital und leistungsfähig. Ich verstand das ganze nicht: Obwohl ich neben dem Studium und Nebenjob des Trainings von Triathleten enorme Umfänge, von bis zu 15 - 20h pro Woche trainierte, kam ich nicht wirklich voran. Ich entwickelte eine bleierne Müdigkeit, die stets vorhanden war. Es störte mich schon, aber ich redete mir ein das sei normal und gehöre zum Training und Erfolg dazu. Alle meine Trainingskollegen trainierten ja auch so. Lief es dann mal wieder nicht so gut im Training oder war ich verletzt, oder krank habe ich den Frust mehr und mehr an meinen Freunden oder meiner Familie herausgelassen. 

 

Kennenlerngespräch

Desaster in Paradise.

2015 habe ich mich dann das erste Mal für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2015 in Kona qualifiziert. Das war eher Zufall, als ein wirklich guter Wettkampf. 3,8 km schwimmen im Pazifischen Ozean, 180 km durch die Lavawüste und einen Marathon laufen auf dem heißen Asphalt rund um das kleine Städtchen Kona auf Big Island. Vor dieser gewaltigen Herausforderung habe ich unglaublich viel und intensiv trainiert und fühlte mich perfekt vorbereitet. 

Der Wettkampf war ein totales Desaster. Ich hatte mehrmals überlegt abzubrechen und fühlte mich einfach nur mental ausgelaugt, müde und fertig. Ich konnte die Atmosphäre, an einem der schönsten Orte der Welt nicht genießen, musste 30 km vom Marathon gehen und bin total frustriert, unglücklich über die Ziellinie getrottet und wieder mit meiner Freundin nach Hause geflogen. 

Zu Hause angekommen wusste ich nicht mehr was ich machen möchte und habe mich, mein Umfeld, und auch das Training meiner Athleten komplett infrage gestellt

 

A New Way.

In den folgenden Monaten sollten sich meine Ansichten noch einmal radikal verändern. Auslöser war meine medizinische Doktorarbeit, die ich zu Ausdauertraining bei Multiple Sklerose Patienten anfertigte (siehe hier). In der Arbeit mit den Patienten habe ich erlebt wie wichtig es ist das Training mit Erholung zu kombinieren. Ich habe gelernt, dass der Sportler der am meisten trainiert, sich nicht zwangsläufig am meisten verbessert. Vielmehr verbesserten sich die Patienten lediglich, wenn individuellen Stärken und Schwächen berücksichtigt und systematisch behandelt wurden. 

Ich habe erkannt, dass ich in meinem Training einfach total falsch trainiert hatte. Ich hatte immer nur Vollgas gegeben. Dabei mich und meinen Körper aber eher vernachlässigt und wichtige Erholungs-Signale komplett ignoriert. Das Resultat war total ausgebrannt, zu stagnieren und nicht mein wahres Leistungs-Potenzial zu entfalten. 

Arzt & Meine Vision entsteht. 

Nach dem abgeschlossenen Medizinstudium und der Doktorarbeit habe ich Sportwissenschaften (Exercise Science and Coaching) an der Sporthochschule in Köln studiert, um meine Vision der ganzheitlichen Methode weiter zu vertiefen, und mit wissenschaftlichen Theoremen zu verfestigen. Ich wollte wieder mehr über den menschlichen Körper und Leistungsfähigkeit herauszufinden und mein Coaching weiter verbessern.  

In dieser Zeit habe ich meine Strategie komplett neu definiert, habe meine bisherigen Erfahrungen mit der Expertise aus Medizin und Sportwissenschaften kombiniert und meine Coaching-Intervention entwickelt.  

 

Effizient, ganzheitlich, wissenschaftlich.

Nach nur einem Jahr Umstellung konnte ich 2017 beim Ironman Hamburg 6. Gesamt und 1. Amateur in 8:57h werden und mich abermals für die WM auf Hawaii qualifizieren. 

2018 wurde ich dann ausgewählt als der erste deutsche Teilnehmer für die Zwift-Akademie, dem begehrtesten Triathlon Amateur Team der Welt. Hier erlebte ich dann mein bisheriges sportliches Highlight: Mein Einteiler riss auf direkt nach dem Schwimmen Ich blieb locker und gelassen, vertraute in mich und meine Performance und erfüllte ich mir einen Lebenstraum, indem ich unter den magische sub9h im Ironman auf Hawaii blieb. 

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Was hatte sich verändert von 2015 bis 2017? 

Ich habe weniger, aber effizienter, ganzheitlicher und anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse trainiert. Ich erlebte eine massive Leistungssteigerung. 

Konkret: Ich habe mein Training an meinen Körper angepasst. Habe hier gelernt an meinen individuellen Stärken und Schwächen spezifisch und effizient zu arbeitet, benutze Tools und Werkzeuge aus der Medizin und Sportwissenschaft um mein Training und meine Regeneration zu tracken und generell gelernt wie wichtig Erholung ist.

 

Vision und Ausblick.

Meine Vision ist es viel beschäftige Sportler dabei zu unterstützen Ihre Leistungsfähigkeit massiv zu steigern, ohne dabei immense Umfänge trainieren zu müssen. Meine Kunden sind dabei überwiegend eingespannte Amateure, die Alltag und Job mit dem Training jonglieren, als auch einige professionelle Athleten. 

“Endlich den perfekten Wettkampf zu erleben", den "Vereinskollegen zu schlagen" und sich vielleicht auch einmal für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren, oder einen sportlichen Traum zu erfüllen sind typische Worte mit denen sich Coachees bei mir vorstellen. 

Ich würde mich freuen auch Dir zu helfen. Mache jetzt ein unverbindliches Kennenlerngespräch aus und Ich helfe Dir kostenlos weiter.

 

Dein Dr. med. Golo Röhrken

 
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